Symbiose von elektrisch höhenverstellbaren Tischen und ergonomischen Drehstühlen

Entspanntes Arbeiten und Konferieren mit Büromöbeln im Sitzen und Stehen (von 650 mm bis 1250 mm elektrisch verstellbar) ist nicht nur eine Frage der Gesundheit, es kann sich auch zu einer ökonomischen Frage entwickeln, denn laut einer EU Studie klagen 47 % von 21.500 Befragten über Rückenbeschwerden. Rückenschmerzen sind das Volksleiden Nr. 1. Rückenbeschwerden stehen mit 26,5 % auf Platz 1 der Krankheitsarten des Arbeitsunfähigkeitsgeschehens. Laut BKK-Gesundheitsreport 2013 sind die Fehlzeiten aufgrund von Muskel- und Skelettsymptomen in den letzten Jahren seit 2005 um ein Drittel gestiegen.

 

Der menschliche Körper braucht Abwechslung. Deshalb fordern die führenden Ergonomen bei Büromöbeln eine Steh-/Sitzdynamik, d.h. sowohl sitzend als auch stehend zu arbeiten, um jede dauerhafte einseitige Belastung zu vermeiden. Anfangs sind es oft die kleinen Zipperlein. Der Nacken reagiert verspannt auf das stundenlange Sitzen vor dem Computer. Der untere Rücken schmerzt nach einem arbeitsreichen Tag. Diese Warnzeichen kennt jeder, der über längere Zeit in der gleichen Haltung arbeitet. Sie weisen darauf hin, dass Muskeln nicht ausreichend durchblutet werden, ermüden und überlasten.

 

Wechselt man die Position, löst sich die Verspannung meist von selbst. Leider versagt dieser clevere Selbstschutzmechanismus, wenn Muskeln dauerhaft unter- oder überbelastet werden.

Dann vertiefen sich Verspannungen und der Betroffene tut in der Regel genau das Falsche: Er versucht, die schmerzende Bewegung zu vermeiden. Weil die Muskulatur nun nicht mehr beansprucht wird, bildet sie sich zurück, was wiederum zu einer Überbelastung an anderer Stelle führt. Hier hilft es, statische Haltungen durch möglichst häufigen Wechsel der Arbeitsposition im Büro zu vermeiden.

 

Büromöbel - Bürotische - Lift-Systemtisch Büromöbel - Lift-Systemtisch zur individuellen Anpassung

Ergonomisch optimierte Büroarbeitsplätze, die Bereitstellung also geeigneter Hilfsmittel, sind Voraussetzung, die Belastungen der Beschäftigten zu reduzieren. In den Unternehmen gibt es häufig die Befürchtung, dass solche Verbesserungen hohe Kosten verursachen. Doch das Gegenteil ist der Fall. So zeigen Forschungsergebnisse der gesetzlichen Unfallversicherung, dass eine bessere Ergonomie der Büromöbel die Beschäftigten nicht nur gesünder und motivierter macht, sondern auch häufig auch produktiver.

 

Verdeutlicht man sich demgegenüber die hohen indirekten Kosten durch die von Muskel-Skeletterkrankungen hervorgerufenen Fehltage – sie verursachen einen Ausfall von bundesweit jährlich weit über 9 Mrd. Euro – so lässt sich aufzeigen, dass von den Investitionen in die Prävention letztlich alle Seiten profitieren: Beschäftigte, Unternehmer und Gesellschaft. Prävention und Qualitätsstandards sind Maßnahmen der Krankheitsvermeidung als auch Gesundheitsförderung, also der Vermeidung von:

 

  • Vorzeitiger Ermüdung
  • Nervosität
  • Konzentrationsstörungen
  • Druck auf Oberschenkel
  • Durchblutungsstörungen
  • schmerzende Beine
  • Schwellungen
  • Psychischen und physischen Beschwerden insbesondere bei dominierender Arbeit an Bildschirmgeräten
  • Verspannungen im Schulter/Nacken- bzw. Schulter/Arm-Bereich sowie Rückenmuskulatur
  • Bewegungsmangel durch hauptsächlich sitzende Tätigkeit
  • Statische Belastung von Wirbelsäule und Muskulatur.
  • Arbeitsausfallzeiten

 

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass bei der Auswahl eines ergonomischen Arbeitsplatzes im Büro zunächst die Einstellung des Bürostuhls von Bedeutung ist.

Der Bodenkontakt der Füße soll erhalten bleiben. Damit wird die Versorgung der Gliedmaßen unterstützt. Kein übermäßiges Anheben der Sitzflächenvorderkante. Danach ist die Anpassung der Arbeitshöhe des Bürotisches an die individuellen körperlichen Gegebenheiten eines jeden Nutzers erforderlich. Es gilt kleine, große, kräftige und schlanke Menschen zu berücksichtigen.

 

Die Höhenanpassung für Sitz- und Stehtische sollte vom Benutzer selbst leicht und einfach aktivierbar sein. Leicht- und Schnellgängigkeit gewährleistet, dass die Funktion auch genutzt wird und nicht durch Bequemlichkeit unbeachtet bleibt. Somit entsteht ein schneller Wechsel der Arbeitshaltung zur Vermeidung statischer Körperhaltungen. Durch häufigen Haltungswechsel kann mit Dauerbelastungen besser umgegangen werden.

 

Der elektrisch höhenverstellbare Tisch als Büromöbel bietet also die ergonomische Grundvoraussetzung für einen idealen Büroarbeitsplatz. Hier hilft uns die DIN EN 527-1 Der Büroarbeitstisch. Der Büro-Arbeitstisch-Typ unterscheidet sich in 4 Kategorien, von A bis D, wobei der Typ A den größten und idealsten Prinzipien entspricht, vollständig höhenverstellbar, Arbeitsfläche sitzend und stehend nutzbar, Mindest-Verstellbereich 650 - 1250 mm des Büromöbels.

 

Die Maße, die der Büromöbel-Norm zugrunde liegen beruhen auf den Anforderungen der anthropometrischen Messungen an die mechanische Konstruktion, an subjektive Präferenzen und weitere Faktoren. Die Anforderungen an die Maße der Büro-Arbeitstische legen das 5. bis 95. Perzentil der Gruppe der europäischen Nutzer zugrunde. Dies entspricht dem 5. Perzentil der Frauen und dem 95. Perzentil der Männer von 1493 mm bis 1913 mm Körpergröße.

 

Der Einsatz von ergonomischen Arbeitsbedingungen durch Büromöbel und den damit verbundenen Kosten rechnet sich für den Unternehmer schon bei einer Ausfallzeit von 2 Tagen im Jahr. Die durchschnittlichen Arbeitsausfallzeiten liegen bei ca. 5 Tagen im Jahr, wobei der Ausfall im Krankheitsverlauf 14 Tage und länger betragen kann. Somit macht sich der Arbeitsplatz schon in einem Jahr bezahlt. Zudem ist eine Steigerung der Leistungsfähigkeit durch Entlastung des im Büro arbeitenden Menschen durch bessere ergonomische Arbeitsbedingungen, also auch ergonomische Büromöbel, zu erwähnen.

 

 

Text z.T. auszugsweise zitiert und entnommen aus BKK Gesundheitsreport 2013

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